Kampagnen

26. November: Zweiter weltweiter Aktionstag gegen Stopfleber



"Keine Ausnahmegenehmigung für Grausamkeit in Frankreich!"

Am Mittwoch, den 26. November 2014, findet der Zweite Weltweite Aktionstag gegen Stopfleber statt, zu dem die französische Organisation L214 und Animal Equality aufgerufen haben.

In Deutschland ist die Herstellung von Stopfleber verboten, nicht jedoch der Import und Verkauf. In Frankreich werden ca. 75% der weltweiten Stopfleberproduktion hergestellt. Internationaler Druck ist wichtig, um der Stopfleber-Lobby in Frankreich wirkungsvoll die Stirn zu bieten.

Verschiedene Tierrechtsorganisationen werden vor französischen Botschaften mit Postern und Plakaten demonstrieren und ein Schreiben an die jeweilige Botschaft übergeben, in dem Frankreich aufgefordert wird, der Grausamkeit endlich ein Ende zu setzen.

Unter anderem werden Aktionen in Paris, Berlin, Stuttgart, London, Madrid, Barcelona und San Francisco stattfinden.

In Berlin organisiert Animal Equality mit der Unterstützung der Albert Schweitzer Stiftung am Mi. 26. November zwischen 10:00 und 11:30Uhr eine Demonstration vor der französischen Botschaft (5 Pariser Platz).

In Stuttgart organisiert Animal Equality am Mi. 26. November zwischen 11:30 und 13:00Uhr eine Demonstration vor dem französischen Konsulat (Schloßstrasse 51 70174 Stuttgart ).

Lasst uns am 26. November überall auf der Welt so viele Demonstrationen vor so vielen französischen Botschaften und Konsulaten wie möglich veranstalten! (Wenn eure Tierrechtsgruppe am 26. November keine Aktion starten kann, so habt ihr bis zum 29. November die Möglichkeit dazu - jedoch bitten wir euch, zu bedenken, dass Botschaften an Wochenenden meist geschlossen sind).

Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt an Stop Gavage (Englisch) oder thomash@animalequality.de

Wir sind auch telefonisch unter 0032 (0)493 428 172 (Englisch) und 0711 16 03 34 83 zu erreichen.

Hintergründe

Das Stopfen besteht in der Zwangsernährung von Vögeln mit einer großen Menge von ernährungsphysiologisch unausgewogenem Futter mit einem in die Speiseröhre gestoßenen Rohr. Innerhalb von zwei Wochen erhöht sich dadurch das Volumen ihrer Leber um das Zehnfache. Für jede Ente oder Gans, die während der Mast mit natürlicher Fütterung stirbt, sterben bis zu zwanzig Mal so viele während des Stopfens – sowohl aufgrund von Wunden oder auch durch die Anfälligkeit für Infektionen, die durch das Einstoßen des Metallrohrs oder durch das Versagen lebenswichtiger Organe verursacht werden. Um die Vögel an der Flucht zu hindern, werden sie in der Regel in Käfige gesperrt.

Letztes Jahr hat die französische Tierrechtsorganisation „L214“ enthüllt, was sich hinter der Fassade von „Ernest Soulard“, einem Spitzenproduzenten von Stopfleber in Frankreich, abspielt. Mehr dazu hier.

Weitere Sprachen und Informationen unter www.StopGavage.com

Material

Wir können
das Leid der Tiere verhindern

Der Großteil der Bevölkerung stimmt darin überein, dass wir anderen kein Leid oder Schaden zufügen sollten, wenn es zu vermeiden ist. Wir können eine riesige Anzahl an Todesopfern vermeiden und eine große Menge an Leid verhindern, indem wir uns für eine Ernährung ohne Tierprodukte entscheiden.

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Presse

Das Rechercheteam stellt interessierten Journalisten Fotos und Videos in hoher Auflösung zur Verfügung und gibt Erklärungen und Berichte heraus, die die Öffentlichkeit über die versteckte Realität hinter der Tierausbeutung aufklären sollen.

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Werde aktiv

Animal Equality führt verschiedene Aktivitäten zur Verteidigung der Tiere durch und deine Hilfe ist immer willkommen. Du kannst immer als Aktivist mithelfen, indem du an einer der folgenden Aktivitäten teilnimmst: Aktionen, Infotische, Benefiz-Veranstaltungen, Verteilen von Infomaterial, Sammeln von Spenden, Artikel verfassen, Fotografie...

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