Stopfleberverbot in Kalifornien bleibt in Kraft

Das kalifornische Berufungsgericht bestätigte am 30. August die Verfassungsmäßigkeit des Verbots von Stopfleberproduktion und ihrem Verkauf. Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass das Verbot, das im Juli 2012 in Kraft getreten ist, weiterhin gilt.

Das kalifornische Berufungsgericht bestätigte am 30. August die Verfassungsmäßigkeit des Verbots von Stopfleberproduktion und ihrem Verkauf. Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass das Verbot, das im Juli 2012 in Kraft getreten ist, weiterhin gilt.

Nicht-kalifornische Stopfleberproduzenten und ein kalifornisches Restaurant (Eleveurs de Canards et d’Oies du Québec, HVFG und Hot’ Restaurant Group Inc) hatten mit der Begründung, dass es gegen die Freiheit des zwischenstaatlichen Handels verstöße, versucht, das Gesetz zu kippen.

Das Gericht bestätigte einstimmig, dass der kalifornische Staat das Recht hat, den Verkauf von Stopfleber und allen Nebenprodukten (grundsätzlich Fleisch von zwangsernährten Enten und Gänsen) unabhängig davon, wo diese Produkte hergestellt wurden, zu verbieten. Es betonte auch, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass Kalifornien dieses Verbot mit dem Ziel erlassen hat, den Konsum von Stopfleber zu bekämpfen und „somit die Mitschuld an grausamen Praktiken gegenüber Tieren zu verhindern“.

Mittlerweile ist die Herstellung von Stopfleber nur noch in fünf europäischen Ländern legal. In Deutschland ist die Produktion dieser grausam hergestellten Produkte zwar verboten, der Vetrieb ist jedoch immer noch legal.

Wir fordern ein ebensolches Produktions- und Verkaufsverbot innerhalb der ganzen Europäischen Union. Mittlerweile sind schon mehr als 60 000 Unterschriften dafür gesammelt worden. Mehr Informationen zu Stopfleber und der Petition für das ihr Verbot in Europa findet ihr auf dieser Seite -stopfleber.org- . Verbreitet diese Nachricht und die Petition, um Stopfleber zu stoppen.

Bild (Connie Pugh, Farm Sanctuary) : Sailor wurde befreit und lebt jetzt auf einem Lebenshof in Nordkalifornien

Quellen:
(1) - New York Times
(2) - UPI
(3) - Los Angeles Times
(4) - Farm Sanctuary